Social-Media-Redaktionsplan erstellen: Schritt für Schritt (inkl. simpler Vorlage)

PostingPilot Redaktion · Aktualisiert 16.09.2026 · 7 Min.
Kurz gesagtEin Redaktionsplan ist nichts weiter als eine Tabelle mit fünf Spalten: Datum, Format, Thema, Text-Idee und Status. Leg drei bis vier feste Rubriken fest (z. B. Zeigen, Erklären, Persönlich, Angebot), verteil sie über die Wochentage und fülle vier Wochen im Voraus. Damit postest du planbar statt spontan – und genau das ist der ganze Unterschied.

Redaktionsplan – das Wort klingt nach Agentur, nach Excel-Monster, nach etwas, das andere Leute machen. Ist es aber nicht. Im Kern ist ein Redaktionsplan eine simple Liste: Was poste ich wann, und worum geht es dabei? Mehr steckt da nicht drin. Und genau dieses „mehr nicht" ist der Grund, warum du morgens nicht mehr ratlos vor der leeren App sitzt.

Ich zeig dir, wie du in einer knappen Stunde einen Plan baust, mit dem du vier Wochen durchkommst. Von Hand, mit einer Tabelle, die jeder bedienen kann. Und am Ende sag ich dir ehrlich, wo du dir die Arbeit sparen kannst.

Was ein Redaktionsplan ist – und was nicht

Ein Redaktionsplan ist keine Marketing-Strategie mit zwölf Kapiteln. Er ist der Fahrplan für die nächsten Wochen: eine Übersicht, an welchem Tag welcher Beitrag rausgeht und welche Idee dahintersteckt. Das Ziel ist banal, aber entscheidend – du triffst die Entscheidung „Was poste ich?" einmal in Ruhe, statt dreißigmal unter Druck.

Der Denkfehler, den fast alle machen: Sie glauben, sie bräuchten für jeden Tag eine geniale, neue Idee. Brauchst du nicht. Du brauchst ein paar wiederkehrende Rubriken, die du drehst. Das ist der ganze Trick.

Schritt 1: Leg deine Rubriken fest

Bevor du an Tage denkst, denk an Kategorien. Drei bis vier reichen völlig. Für die allermeisten kleinen Betriebe funktioniert diese Aufteilung:

  • Zeigen. Deine Arbeit, Vorher/Nachher, ein Detail, der Blick hinter die Kulissen.
  • Erklären. Eine typische Kundenfrage, ein Mythos, ein häufiger Fehler aus deinem Fach.
  • Persönlich. Wer bist du, wer ist dein Team, warum machst du das.
  • Angebot. Der Post, der klar sagt, was man bei dir buchen oder kaufen kann.

Diese vier Töpfe füllst du immer wieder neu. Du musst nie bei null anfangen, du musst nur den nächsten Inhalt in den passenden Topf legen.

Schritt 2: Die simple Vorlage (fünf Spalten)

Öffne eine leere Tabelle – Excel, Google Sheets, meinetwegen ein kariertes Blatt. Fünf Spalten, mehr nicht:

  • Datum. Wann geht der Post raus.
  • Format. Foto, Reel, Karussell, Story.
  • Rubrik. Zeigen, Erklären, Persönlich oder Angebot.
  • Idee. Ein Satz, worum es geht („Vorher/Nachher Badsanierung Musterstraße").
  • Status. Offen, fertig, geplant, veröffentlicht.
Wenn du nur eine Sache aus diesem Text mitnimmst: Die Spalte „Idee" ist ein Satz, kein Aufsatz. Sobald du anfängst, in die Tabelle ganze Texte zu schreiben, machst du dir die Sache kaputt. Die Tabelle ist der Bauplan, nicht das Haus.

Schritt 3: Verteil die Rubriken auf die Woche

Jetzt gibst du deinen Rubriken feste Plätze. Nicht, weil das ein Naturgesetz wäre, sondern weil ein festes Muster dir das Denken abnimmt. Ein Beispiel, das sich bewährt hat:

  • Montag: Zeigen (ein Ergebnis aus der letzten Woche).
  • Mittwoch: Erklären (eine Frage, die du ständig gestellt bekommst).
  • Freitag: Persönlich oder Angebot (im Wechsel).

Zwei bis drei feste Slots pro Woche sind für einen kleinen Betrieb völlig ausreichend. Lieber dauerhaft dreimal die Woche als eine Woche täglich und dann ein Monat Funkstille. Regelmäßigkeit schlägt Menge – jedes Mal.

Schritt 4: Vier Wochen füllen und vorbereiten

Jetzt kommt der Teil, der wirklich Zeit spart. Setz dich einmal hin und füll die Idee-Spalte für vier Wochen. Nicht schreiben, nur Ideen sammeln. Du wirst merken: Sobald du im Sammel-Modus bist, fällt dir zu jeder Rubrik locker etwas ein. Zwölf bis fünfzehn Ideen, und dein Monat steht.

Wenn dir zwischendurch nichts einfällt, geh deinen Arbeitsalltag im Kopf durch. Jede Kundenfrage ist ein „Erklären"-Post. Jedes fertige Projekt ist ein „Zeigen"-Post. Der Stoff liegt bei dir auf der Werkbank, du musst ihn nur einsammeln.

Bewerte deine Ideen in dieser Phase bloß nicht. Schreib auch das rein, was dir mittelmäßig vorkommt. Oft ist es genau der unspektakuläre „So reinige ich mein Werkzeug"-Post, der am Ende die meisten Kommentare bekommt. Aussortieren kannst du später immer noch – erst mal geht es nur um Menge auf dem Blatt.

Und dann der zweite Schritt: Aus Ideen werden Posts, wenn du sie gebündelt fertigmachst. Nimm dir pro Woche eine feste halbe Stunde – Kaffeepause reicht –, schreib die Texte, wähl die Fotos, plan die Beiträge vor. Danach fasst du die Woche nicht mehr an. Genau das nennt man Content-Batching, und es ist der Unterschied zwischen „ich mach das nebenbei" und „ich mach das durch". Ein letzter Handgriff, den fast alle vergessen: Pfleg die Status-Spalte. Grün heißt erledigt – und dieser Blick auf eine Reihe grüner Zeilen ist genau das, was dich in Woche drei noch bei der Stange hält, wenn die erste Begeisterung durch ist.

Die ehrliche Abkürzung

So baust du den Plan von Hand, und das funktioniert. Aber seien wir ehrlich: Schon das Anlegen der Rubriken und das Füllen von vier Wochen ist für viele die Hürde, an der es scheitert. Genau dafür gibt es PostingPilot – du gibst deine Branche und dein Ziel ein und bekommst einen fertigen 30-Tage-Plan mit genau solchen Rubriken, Formaten und Textvorschlägen. Du musst nur noch deine eigenen Fotos einsetzen.

Trotzdem der ehrliche Rat: Wenn du lieber selbst planst, tu es. Fünf Spalten, drei Rubriken, vier Wochen. Damit bist du weiter als 90 Prozent deiner Mitbewerber, die immer noch spontan und deshalb unregelmäßig posten.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich im Redaktionsplan posten?
Für kleine Betriebe reichen zwei bis drei feste Slots pro Woche. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern dass du das Muster über Monate durchhältst. Lieber dauerhaft dreimal die Woche als kurzzeitig täglich und danach wochenlang gar nichts.
Welches Tool brauche ich für einen Redaktionsplan?
Für den Anfang reicht eine simple Tabelle in Excel oder Google Sheets mit fünf Spalten: Datum, Format, Rubrik, Idee, Status. Wer sich das Aufsetzen und Befüllen sparen will, nutzt ein Tool wie PostingPilot, das den 30-Tage-Plan direkt fertig ausgibt.
Wie weit im Voraus sollte ich planen?
Vier Wochen sind ein guter Rhythmus. Weit genug, um planbar zu arbeiten, aber nah genug, um flexibel auf Aktuelles reagieren zu können. Plan die Ideen für den ganzen Monat, aber schreib die Texte immer nur eine Woche im Voraus fertig.
Nie wieder vor der leeren Seite sitzen

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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft. Trotz sorgfältiger Erstellung können Fehler oder veraltete Informationen nicht ausgeschlossen werden. Bitte prüfe die Angaben, bevor du sie für konkrete geschäftliche Entscheidungen nutzt.

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